Feldtag in Singwitz 2004
Neben den geladenen Gästen, unter anderen Dr. Walther vom Staatsministerium für Wirtschaft und
Arbeit und dem Bürgermeister des Ortes Singwitz, erschienen zahlreiche Interessenten aus dem
In- und Ausland sowie die Mitgesellschafter der Firma HEMAS.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Dr. Hege hatten die Besucher die Möglichkeit sich im
Rahmen einer Führung durch das Betriebsgelände von Hemas über die Produktion der 101 PS starken
Farmer 180 zu informieren. Am frühen Nachmittag wurden die Erntemaschinen auf einem nahe
gelegenen Feld vorgeführt und die Besucher waren dazu aufgefordert die Neuentwicklung selbst zu
testen, die vor allen für die Mähdruschernte auf kleineren und mittelgroßen Flurstücken konzipiert
wurde.
Von vielen der weit angereisten Gäste wurde diese Möglichkeit gern angenommen und 'der Kleine aus Singwitz' ausgiebig Probe gefahren. Für Fragen standen der Geschäftsführer der Mutterfirma SIT
(Singwitz Industrietechnik GmbH) Michael Jursch und HEMAS-Geschäftsführer Dr. Hege den
interessierten Kunden aus Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Bulgarien noch bis in den späten
Nachmittag zur Verfügung.
Die Produktionspläne sehen vor neben den bereits bestellten Maschinen dieses Jahr noch weitere
22 zu produzieren, 2005 werden ca. 50 Mähdrescher montiert und im darauf folgenden Jahr die
doppelte Menge. Die Zulieferer für Einzelmodule kommen sowohl aus der Gegend als auch aus Polen
und Tschechien. Aufgrund ihrer Größe kommen die Erntemaschinen vor allem für kleinere und mittlere
Landwirtschaftsbetriebe in Frage. Die Begeisterung an den neuen Maschinen war bei Kunden,
Lieferanten und Erbauern gleich groß. Die Konstrukteure beantworteten bereitwillig Fragen. Alle
Anwesenden waren beeindruckt vom Verlauf der Montage. Nach einer kurzen Erklärung durch den
Verantwortlichen Herrn Seidel wurden die unterschiedlich angearbeiteten Maschinen interessiert
besichtigt. Dr. Hege erläutert polnischen Händlern die Besonderheiten der Einstellung des Dreschkorbes,
um den optimalen Ausdrusch zu erreichen und dabei eine hohe Kornabscheidung zu erzielen.
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Nach der Besichtigung des Werkes wurden auf einem nahe gelegenen Wintergerstenfeld die
Mähdrescher in Aktion vorgeführt. Der Farmer 180 erwies sich als gelungene Konstruktion, hat er doch
bereits mehrere Ernten in der Erprobung bestanden. Als neueres Modell wurde die kräftigere Version
mit vier Schüttlern vorgestellt. Der Farmer 220 brachte ebenfalls hervorragende Ergebnisse in Bezug
auf geringe Verluste und sauberen Ausdrusch des Getreides sowie auf die Leistung, die in der doch
relativ kleinen Maschine steckt.
Beide Drescher gemeinsam ergeben ein imposantes Bild vor den Oberlausitzer Bergketten. Dies hat
nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
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