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Seit der agra 2007 in Leipzig Anfang Mai hat die HEMAS Vertrieb und Betreuung der Drillmaschinen für die Direktsaat der Firma GHERARDI in Mittel- und Osteuropa übernommen.

Wie funktioniert die Direktsaat?
Bei der Direktsaat wird der Boden vor der Saat nicht bearbeitet. Das Saatgut wird direkt in Säschlitze, die von der Drillmaschine geöffnet werden, abgelegt und anschließend wieder mit Boden bedeckt.
Während bisher in den meisten europäischen Ländern kaum mit Direktsaat gearbeitet wird, haben die Landwirte in Südamerika bereits fundierte Erfahrungen auf diesem Gebiet. Die enormen ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile, die die Direktsaat mit sich bringen kann, sind die Hauptgründe, die für diese Form der Bodenbearbeitung sprechen. Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflug oder Grubber müssen nicht mehr eingesetzt werden. Somit spart der Landwirt die Kosten für deren Unterhalt und Betrieb und verbessert gleichzeitig die Tragfähigkeit des Bodens.
Die Bodenbedeckung (Mulchschicht) mindert die Verdunstung von Regenwasser und verhindert so die Austrockung des Bodens. Zudem unterdrückt sie Unkraut, so dass die Pflanzen weniger Schutz benötigen.
Der Boden wird durch Regenwürmer und abgestorbene Wurzeln aufgelockert. Das Wasser kann dadurch bis um das 10-fache besser in tiefere Bodenschichten absickern, wo es gespeichert wird und bei Trockenheit abrufbar ist.
Die sich bildende Humusschicht trägt zu einer höheren Nährstoffdynamik bei, so dass weniger Kunstdünger zum Einsatz kommen muss.

Download:
Drillmaschine G100 (PDF)
Drillmaschine G240 (PDF)

Direktsaat



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